Der Wohnungskonzern Vivawest hat einen Kooperationsvertrag mit dem Glasfasernetzbetreiber OXG geschlossen. Ziel ist die Ausstattung von Mietobjekten mit schnellem Internet.

Der Deal berührt unmittelbar drei Kernfragen für Vermieter und Mieter: Wer trägt die Erschließungskosten? Können Mieter zur Nutzung verpflichtet werden? Wie groß ist der tatsächliche Versorgungsfortschritt im bestehenden Bestand?

Für Wohnungsunternehmen wird Glasfaser-Anbindung zum Wettbewerbsfaktor bei der Neuvermietung. Infrastrukturgütesiegel wie diese Kooperation wirken sich auf Marktfähigkeit aus. Gleichzeitig entstehen für Vermieter neue Compliance-Anforderungen: Sie müssen transparent machen, wer investiert, wer profitiert und welche Kostenübernahmen durch Nebenkosten oder Miete erfolgen.

Die Kooperation zeigt, dass große Bestände nun gezielt Netzbetreiber als Partner suchen, statt auf öffentliche Förderung zu warten. Für Asset Manager und Facility Manager bedeutet das: Glasfaser-Integration gehört künftig zur Liegenschaften-Bewirtschaftung.